Hintergrundwissen

Sowohl das Theaterstück, wie auch der Film beinhalten mehrere Zeitwechsel/Zeitsprünge. Somit spielt das eigentliche Drama nicht nur in der damaligen Zeit, sondern auch in der heutigen Zeit. Mit diesen Zeitsprüngen wollen wir durch eine künstlerisch-darstellerische Neuinterpretation, Ihnen eine mögliche Antwort auf die Frage „Warum dürfen wir nicht vergessen?“ geben. Unser Autor Cecil Bornfelder, gemeinsam mit unserer Produktionsleitung haben dafür nicht auf reine Fantasie gesetzt, sondern sich gemeinsam mit dem Ensemble an Zeitzeugenberichte gelehnt und an andere dokumentarische Berichte, um so eine völlig neue künstlerische Interpretation in großer Anlehnung an der wahren Geschichte zu schaffen. Um trotzdem kurze dokumentarische Elemente zu präsentieren wurde die Kurzführung durch den Gedenkraum in das Programm integriert.
Aufgrund all dieser Herausforderung dauerte die Vorbereitung dieser Produktion über zwei Jahre und entwickelte sich deshalb nicht nur zu einem Theaterstück oder Film, sondern zu einem ganzen Projekt! Das Projekt entstand komplett aus ehrenamtlicher Arbeit und ist ebenso eine hohe finanzielle Herausforderung, die nur durch Spenden von Unternehmen und Institutionen, sowie von Privatpersonen und unsere passiven Mitglieder:innen überwunden werden kann.


An der Gesamtproduktion beteiligten und beteiligen sich über 70 Personen. Eine Produktion, wie es sie schon lange oder vielleicht auch noch nie in Hemer in der Art gab.


Die Geschichte von Heimatlos stellt sich auf keine Seite einer bestimmten Nationalität oder bestimmt einfach über Opfer und Täter. Vielmehr geht es um ganz unterschiedliche Perspektiven, um alle Facetten eines Krieges, die logisch, nachvollziehbar und trotzdem emotional korrekt dargestellt werden.


„Es gibt immer nur Verlierer in einem Krieg“

All die Überlegungen, Planungen, Auseinandersetzungen, Forderungen, Gespräche, Erstellungen, Diskussionen und Schaffungen, um dieses Projekt realisieren zu können, haben wir auf uns genommen aus RESPEKT vor diesem Thema, denn: WIR DÜRFEN NICHT VERGESSEN!“

 


Insgesamt ist es ein sehr großes Projekt geworden, welches mit unheimlich viel Herzblut unserer Produktionsleitung, unserer Autoren und Ideengeber, unseres Vorstandes und unseres gesamten Ensembles verbunden ist!

Nach der erfolgreichen Premiere und weiteren zwei Vorstellungen im März 2022 können wir also nach einigen weiteren Planungen endlich in die Verlängerung gehen!   



Mehr erfahren Sie in unserem Stück.